Akyaka liegt zwischen den bekannten Tourismuszentren Bodrum (150 km entfernt) und Marmaris (30 km entfernt) in der Provinz Mugla, im südwestlichen Teil der Türkei. Die Einwohnerzahl beträgt im Winter ca. 2100 und wächst im Sommer um mehr als das Doppelte. Akyaka ist bekannt für seine reizvolle Lage am Rande des Golfes von Gökova, der im Süden von Feuchtland umfasst ist und im Norden von den knapp 1000 Meter hohen Sakartepe Bergen eingesäumt wird.

In diesem Gebiet sind viele Zugvögel und hier beheimatete Vogelarten zu beobachten. Der schwindelerregende Blick von der Sakar Passhöhe (630 m) ist einmalig. Von dort sieht man den Golf von Gökova aus der Vogelperspektive. An klaren Tagen kann man die griechische Insel Kos noch am Horizont erkennen. Das Tal von Gökova ist in unterschiedlichste grün Töne getaucht und lädt zu ausführlichen Entdeckungs- und Erlebnistouren ein.
 
Akyaka und die dahinter gelegenen Dörfer der Gökova Ebene waren schon im Altertum besiedelt, wovon unzählige Spuren, wie Felsengräber, Festungen und Tempel Zeugnis ablegen. Bis in die siebziger Jahre hinein war Akyaka ein kleines Fischerdorf, um das herum Landwirtschaft betrieben wurde.

Ein Kreis von türkischen Intellektuellen entdeckte in den späten siebziger Jahren Akyaka, als einen Ort, an dem sich die unberührte Natur, das Sommerklima, gemildert durch die ständige Seebrise, auf unbeschwerliche Weise erleben lässt. Nach und nach entwickelte sich Akyaka zu einem Sommersitz für einheimische Touristen, die vor allem aus den Gegenden von Istanbul, Ankara und Izmir kommen. Auch heute noch ist der Ort mehr von einheimischen, als von ausländischen Touristen frequentiert.
 
Die Hauptattraktionen des Ortes sind die noch überwiegend unberührte Natur, das Feuchtgebiet mit seinem Artenreichtum an Flora und Fauna und die Zugvögel (die in den späten Herbstmonaten nach Süden, im Frühling nach Norden ziehen). Noch anzutreffen ist hier der Fischotter (Lutra Lutra).

Unter Feinschmeckern sind die Fischlokale am Ufer des Kadin Azmak ein Geheimtipp. Das kristallklare Wasser und die davon angenehm ausgehende Kühle animiert den Besucher oft dazu länger zu verweilen, als das übliche Essen dauern würde. Es kommt auch vor, dass man von dem einen oder anderen Fischlokal aus ein Wildschwein mit Brotresten füttern kann, ein Wildschein, das nun nicht mehr länger Wild- Schwein genannt werden kann.
 
Der verlässlich wehende Golf Wind hat in der letzten Zeit vor allem Wasser- und Natursportler nach Akyaka gebracht. An Sommertagen kann man am Strand Kitesurfer und am Sakartepe Berg Gleitschirmsportler beobachten. Auch die Wanderfreunde kommen rund um Akyaka auf ihre Kosten. Es gibt 18 verschiedene Wandertouren.

Vor allem für Familien mit Kindern hat sich Akyaka zu einem Geheimtipp entwickelt. Der Strand ist gut überschaubar und geht sehr flach ins Meer hinaus, so, dass man die Kinder auch mal unbeobachtet am Strand spielen lassen kann.

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